Unser nächstes Konzert:


Sehr geehrte Konzertbesucher, unser Hoffen war vergebens, wir müssen wegen der Gefährdungslage durch das Corona-Virus leider zunächst unsere Konzerte absagen.





Liebe Damen und Herren der Halleschen Kantorei!

Sicher fragen auch Sie sich, wie es wohl mit unseren Vorhaben weitergehen wird und wann wir uns endlich wieder zum Singen treffen können. Es ist leider momentan alles so ungewiss, wie und wann wir wieder unserer schönen Tätigkeit nachkommen dürfen. Es ist spannend zu beobachten, wie auch andere Chöre versuchen, auf Biegen und Brechen die Bestimmungen zu interpretieren und die merkwürdigsten Dinge veranstalten, um sich zu treffen. Auch wir im Chorvorstand sind in ständigem Austausch darüber, welche Möglichkeiten sich uns bieten. Aber wir wollen keine halbgewalkten Dinge versuchen, an denen dann aber auch vielleicht nicht alle Mitglieder teilnehmen können, oder es sich gesundheitlich nicht trauen. Auch wollen wir niemanden unter Druck setzen, sich Gefahren auszusetzen, seien sie da, oder nicht. Leider fehlt eine wirkliche Zukunftsperspektive, mit der man umgehen könnte. So warten wir und warten wir und sehen zu, wie die Zeit ins Land geht.

Für unser Jubiläumsgottesdienst und -fest gibt es leider keine Möglichkeit in gebührendem Maße am 5. Juli ein ordentliches Fest zu feiern. Aber wir wollen richtig feiern! So haben wir uns dazu entschlossen das Fest auf das nächste Jahr zu verschieben. Dann feiern wir eben eine Ü50 Party!

Wir im Chorvorstand prüfen derzeit ein paar Überlegungen, ob wir uns auf irgendeine legale Weise am Montag, den 6. Juli zu einer kleinen "Gedenkstunde" treffen können. Wir geben Ihnen umgehend Bescheid und hoffen, dass die Lockerungen der Abstandsregeln es im Sommer zulassen.

Wir haben auch überlegt, wie wir dieses Jahr weiterhin planen können. Unter Umständen werden wir im September nicht gleich in voller Chorstärke proben können. Entweder beginnen wir mit einzelnen Stimmgruppen, oder in kleinen Chorgruppen. Daraus ergibt sich, dass wir nicht so viel schaffen können und es musikalisch schwer wird, den Messias zu schaffen. So haben wir überlegt, anstatt dessen die Schubert G-Dur Messe aufzuführen. Das sollte in der Kürze der Zeit zu schaffen sein. Auch benötigen wir hierfür kein großes Orchester, sondern lediglich eine Streicherbesetzung. Hinzunehmen würde ich dann entweder Solokantaten, oder Instrumentalmusik, um ein kleines Konzert sinnvoll anbieten zu können.
Das Weihnachtsoratorium behalten wir so in der Planung.

Im kommenden Jahr möchten wir unsere abgesagte Johannes Passion nachholen. Zum Jubiläum wollen wir von Mozart die Krönungsmesse im Festgottesdienst erklingen lassen. Wer den englischen Titel davon kennt, merkt, dass wir uns damit an diese besondere Zeit erinnern können.

Bleiben Sie optimistisch und freuen Sie sich mit mir auf den Tag, da wir uns wieder sehen! Um so eher, um so besser!!!

Herzlichst,

Ihr Maik Gruchenberg